Wind - Wellen - Krebs auf adem Neckar

Schon im morgendlichen Zeitfahren auf dem Neckar deutet sich an, dass es kein einfacher Tag wird. Unser Boot kommt zwar gut vom Start los, kann das Tempo über die Distanz aber nicht halten. Hamburg übernimmt die Führung, während es in unserem Achter zu einer kuriosen Situation kommt: Eine Gans schwimmt über die Strecke, es kommt zur Kollision – kurzzeitig herrscht Verwirrung im Boot. Am Ende beendet unsere Mannschaft das Zeitfahren als langsamstes Boot des Feldes.


Im Achtelfinale gegen Frankfurt erwischen wir wieder einen guten Start, doch die Frankfurter schieben ihren Bug früh nach vorne. Mit dem aufkommenden Gegenwind und den Wellen auf dem Neckar kommt unsere Mannschaft schlechter zurecht als der Gegner: Erst wird der Schlag unsauber, dann fängt sich ein Ruderer einen Krebs. Die Mannschaft findet danach nicht mehr in ihren Rhythmus und rudert das Rennen unsauber zu Ende.

Nun heißt es für unseren Achter, sich neu zu sortieren: Im Viertelfinale wartet Mainz.

Gießen-Achter startet mit Personalsorgen in Heidelberg

 

Am Samstag steht für unseren Sparkasse Gießen-Achter der letzte Renntag der STÜBBE Ruder-Bundesliga-Saison an. Schauplatz ist der Neckar in Heidelberg – für die Mannschaft von Trainer Lukas Tianis ein neuer Regattastandort und damit unbekanntes Wasser.

Die Wochen vor dem Saisonfinale verliefen allerdings mehr als durchwachsen. Grund dafür sind zahlreiche krankheitsbedingte Ausfälle. Gleich auf vier Ruderer muss Trainer Lukas Tianis in Heidelberg verzichten. Die Ausfälle lassen sich kaum teilweise kompensieren, sodass die Bootsbesetzung für das Saisonfinale angepasst werden musste.

Neben den personellen Sorgen kommt mit dem Neckar eine weitere Unbekannte hinzu: Da Heidelberg erstmals als Austragungsort in der Bundesliga-Saison fungiert, fehlen dem Team eigene Erfahrungswerte zur Strecke. Wie sich die neue Umgebung auf die Renntaktik auswirkt, wird sich erst im Laufe des Samstag zeigen.

Vor diesem Hintergrund dürfte es für den Sparkasse Gießen-Achter beim Saisonfinale vor allem darum gehen, die ausfallbedingten Lücken im Boot bestmöglich zu schließen und sich auf einer neuen Strecke schnell zurechtzufinden.

Gießen scheitert an Bochum und Hannover – Platz 14 in Essen

Der Renntag in Essen ist für den Sparkasse Gießen-Achter beendet – und er endet enttäuschend. 

Im Viertelfinale erwischt das Team Bochum den besseren Start und setzt sich bereits nach den ersten Schlägen leicht von unserem Boot ab. Das wegziehende Boot sorgt sichtlich für Nervosität in unserem Achter: Statt geschlossen dagegenzuhalten, gerät der Schlag aus dem Takt. Gegenwind und Welle erschweren die Lage zusätzlich. Am Ende kommt das Ruhrgebiet-Team mit einer Bootslänge Vorsprung ins Ziel.

Im anschließenden Finale um die Plätze 13 und 14 trifft unser Team auf Hannover. Gießen kommt gut vom Start weg, lange liegen beide Boote gleichauf. Auf der zweiten Streckenhälfte haben die Niedersachsen dann aber mehr Körner übrig. Schlag um Schlag setzen sie sich vor unseren Achter, der dem nichts mehr entgegenzusetzen hat. Für den Sparkasse Gießen-Achter bedeutet das am Ende Platz 14 in Essen.