Trend oder kein Trend

Am Samstag steht für unseren Sparkasse Gießen-Achter der vierte Renntag der STÜBBE Ruder-Bundesliga an. Schauplatz ist der Essener Baldeneysee, wo unsere Jungs nach dem vorletzten Platz beim vergangenen Renntag ihren Aufwärtstrend bestätigen wollen.

Die Vorbereitung verlief durchwachsen: Die Mannschaft musste zuletzt den krankheitsbedingten Ausfall eines Leistungsträgers verkraften. Auf dem Baldeneysee erwarten die Gießener dafür ruhige Wasserverhältnisse und gute Bedingungen.

„Wir wissen, dass wir zuletzt nicht das gezeigt haben, was in der Mannschaft steckt.   Jetzt müssen wir beweisen, dass das Ergebnis in Osnabrück kein Einzelfall war und daraus einen Aufwärtstrend machen", formuliert Teamchef Eric Baumann das Ziel für das Wochenende.

Platz 13 für Gießen

Im Viertelfinale trifft der Sparkasse Gießen-Achter auf Mainz. Unsere Mannschaft kam gut aus den Startblöcken und konnte lange mit der Mannschaft vom Rhein mithalten. Doch zur Streckenmitte kommt plötzlich Unruhe in den Bug. Mainz nutzt den Moment der Gießener Unsicherheit sofort und zieht vorbei. Gießen gibt damit eine gute Chance aus der Hand, während Mainz sich einen ungefährdeten Sieg sichert.

Für die Gießener geht es vom Viertelfinale direkt in den letzten Lauf des Tages. Dieses Mal erwischt Berlin klar den besseren Start und schiebt den Bug früh vor die Gießener – zur Streckenhälfte liegen die Berliner bereits einen halben Bugkasten vorn. Doch Gießen zündet den Turbo: Schlag um Schlag kommen sie näher, schieben ihren Bugball immer weiter nach vorne. Beide Boote schießen Bugball an Bugball über den Seitenarm des Mittellandkanals. Am Ende überqueren beide Boote die Ziellinie quasi zeitgleich. Erst das Zielfoto bringt die Entscheidung: Gießen liegt vorne und sichert sich den 13. Platz. Damit landet unser Sparkasse Gießen-Achter an diesem Renntag endlich nicht mehr auf dem letzten Platz.

Kein guter Start in den Renntag

Der dritte Renntag der Ruder-Bundesliga führt den Sparkasse Gießen-Achter heute nach Osnabrück. Im morgendlichen Zeitfahren geht es für die Gießener gegen Minden an den Start. Trotz Bedingungen, die für unser Team sprechen, ziehen sie knapp den Kürzeren. Am Ende bedeutet das für den Gießen-Achter die langsamste Zeit aller 14 Teams.

Im Achtelfinale wartet der Tabellenführer aus Hamburg. Und der lässt keine Zweifel an seiner Favoritenrolle aufkommen. Schon zur Streckenhälfte kann sich Hamburg vor die Gießener setzen und kommt souverän als erster ins Ziel. 


Für die Gießener geht es im Viertelfinale nun gegen Mainz an den Start.